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Ist UV-härtende Tinte giftig?

UV-härtende Tinte kommt in vielen Großformatdruckern zum Einsatz. Es handelt sich eine spezielle Art von Druckfarbe, die durch UV-Licht aushärtet. Aber ist UV-Tinte giftig? Um diese Frage seriös zu beantworten, muss man mehrere Aspekte betrachten: 
• Ist ausgehärtete UV-Tinte giftig? 
• Kann flüssige UV-Tinte schädlich sein? 
• Ist UV-Tinte schlecht für die Umwelt?

Ist ausgehärtete UV-Tinte giftig?

Wenn UV-Tinten ausgehärtet sind, hat eine Photopolymerisation stattgefunden. Die Tinte bildet einen stabilen, aber sehr dünnen Film auf dem Druckuntergrund. Dieser wird von Experten als unschädlich eingestuft.

Wenn Tintenbestandteile nicht ausreichend vernetzt sind, könnte es aber zur Migration kommen. Das bedeutet, dass sich Bestandteile der Tinte weiter im Drucksubstrat verteilen. Deshalb kommt im Verpackungs- und Etikettendruck für Lebensmittel migrationsarme UV-Tinte zum Einsatz. Schließlich will niemand Farbe essen.

Kann flüssige UV-Tinte schädlich sein?

In UV-härtender Tinte sind Chemikalien, die als reizend gelten. Man sollte sie also nicht in Kontakt mit Haut oder gar Augen bringen. Tintenhersteller empfehlen deshalb, beim Nachfüllen oder Cartridge-Wechsel Handschuhe und Schutzbrille zu tragen. 

Wie gefährlich UV-Tinte ist, hängt dabei aber von den genauen Inhaltsstoffen ab. In Europa hergestellte Farben müssen strengen Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz entsprechen. Die easy inks GmbH bietet für marktgängige Drucker UV-härtende Tinten „Made in Germany“ an.

Drucker mit UV-härtenden Tinten sollte man nicht in Büros, sondern nur in Produktionsräumen aufstellen. Denn bei durch die starken Lampen kann aus dem Luftsauerstoff Ozon entstehen. Dieses ist in hoher Konzentration gesundheitsgefährdend und muss dann abgesaugt werden.

Ist UV-Tinte schlecht für die Umwelt? 

UV-härtende Tinten enthalten keine leicht flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs). Diese können für Mensch und Umwelt gefährlich sind. Das macht sie nachhaltiger als viele herkömmliche Druckfarben und -tinten. Trotzdem sollten sich Verwender von UV-härtenden Tinten vor Ort erkundigen, wie sie ihre Reste fachgerecht entsorgen. 

Beim Digitaldruck mit UV-härtenden Tinten benötigt man im Durchschnitt weniger Energie pro Quadratmeter als bei einigen anderen Drucktechnologien. Das trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck der Druckprodukte zu reduzieren.

Fazit 

Flüssige UV-Tinte kann giftig sein. In Europa hergestellte Tinten entsprechen den strengen Vorgaben bei Arbeits- und Umweltschutz. Fachkräfte können deshalb sicher mit ihnen umgehen. Vollständig durchgetrocknete UV-härtende Druckfarbe stellt keine Umwelt- oder Gesundheitsgefährdung dar.